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Hanami 2012

Hallo miteinander,

etwas spät mal ein kleiner Bericht zur diesjährigen Hanami ^^. Die diesjährige Hanami kann man in wenigen Stichpunkten beschreiben „Regen, Warten, Tanzen“. Diese Conseasson wollte einfach noch nicht so recht ins Rollen kommen. Wie schon auf der Animuc hat es die meiste Zeit geregnet bzw. zumindest genießelt. Ich war nur am Samstag da, so kann ich natürlich nicht sagen, ob das Wetter am Sonntag besser war oder nicht. Aber mal ganz langsam einen Schritt nach dem anderen.

Der Constress beginnt, so wie bei den meisten von euch sicherlich, bereits vor der Con mit dem Cosplay nähen bzw. fertig machen. Bei mir war es dieses mal besonders schlimm, da meine Stoffbestellung diesmal extrem lange gebraucht hat bis ich sie endlich in den Händen halten konnte. Da ich fest vor hatte auf den Cosplayball zu gehen musste natürlich noch ein passendes Outfit gemacht werden. Ich war also bis Samstag (1. Hanami-Tag) um 3 Uhr morgens beschäftigt, zumindest ein passendes Oberteil zusammen zu nähen. Als Hose musste eine meiner etwas besser aussehenden Hosen herhalten. Nach langen 3 Stunden Schlaf hat der Wecker geklingelt und kurz nach 7 Uhr morgens ging es dann los Richtung Ludwigshafen und Hanami. Ich habe aus meinem Fehler letztes Jahr gelernt und wollte nicht wieder nach 10 Uhr dort auftauchen und stundenlang in der Warteschlange stehen … so war zumindest der Plan. Wir sind auch recht zeitig angekommen. Es war kurz nach 9 Uhr, also kurz nachdem die Tageskassen aufgemacht haben. Wir hatten sogar das Glück, dass es noch freie Parkplätze an der Tiefgarage direkt unter dem Congelände gab. Voller Vorfreude wurden erst einmal die Cosplays angezogen und auf ging es zur Kasse um die Reservierten karten abzuholen. Und genau damit beginnt dann auch schon das große Warten. Es war klar, dass es eine Warteschlange geben würde und im Vergleich zur letztjährigen Hanami sah sie auch kürzer aus, war sie dann aber im Endeffekt nicht. Erst nach rund 3 Stunden warten bekamen wir unsere Karten. Es war noch schlimmer als letztes Jahr. Wenn man bedenkt, dass es die Hanami nicht erst seit gestern gibt, müsste man eigentlich annehmen, dass die Verantwortlichen aus Fehlern lernen könnten. Soweit ich mitbekommen habe, war zur Kassenöffnung nur 1ne Kasse offen, erst nach einer gewissen Zeit wurden weitere geöffnet. Falls ich mich in diesem Punkt irren sollte so korregiert mich bitte😉. Ich weiß auch, dass viele Helfer vllt. ihr erstes Mal so etwas machen, aber selbst dann müsste man sich doch denken können, dass man mehr Kassen öffnen sollte. Hinzu kommt, dass es noch einen zweiten Kassenstand im Außenbereich gab, der aber vom Händlerzelt verdeckt wurde. Es gab auch keinen Hinweis, dass man dort seine reservierten Karten abholen konnte. Gute Organisation sieht anders aus.

Nach dem etwas langwierigem Start konnte der Spaß dan endlich beginnen. Die Hanami fand in einem neuen Gebäude statt, dass wesentlich größer war und auch ordentlicher ausgesehen hat. Die Beleuchtung und die Glaswände sorgen für einen offener zumutenden Raum. Wenn man Leute auf dem Ausengelände verloren hat konnte man einfach ins Gebäude gehenEs war auch schon das ganze Treiben mal vom 1. Stock aus beobachten zu können. Ich hatte leider vergessen Batterien für meine Cam mitzunehmen. Darum gibt es auch keine Bilder (gomenasai! >.<). Ihr müsst mir da einfach mal glauben😉. Aber ich bin mir sicher, dass es auf anderen Seiten sicherlich mehr als ausreichend viele Bilder gibt. Im Erdgeschoss kam nach den beiden Kassen erstmal, sagen wir einmal „Schleuse“ dazu. Wer es noch nicht weiß, die Hanami nutzt Eintrittskarten mit einem „Barcode?“ darauf. Wenn man das Gebäude betritt oder verlässt positioniert man seine Eintrittskarte vor einen Scanner. Je nachdem wird auf einer Anzeige angezeigt, ob man das Gebäude gerade verlässt oder hineingeht. Auf diese Art können die Aufpasser gleich erkennen, ob evtl. Eintrittskarten von irgendwo aus herumgereicht werden. Grad am Morgen kommt es jedoch zu Wartezeiten vor diesen Scannern, da sie für jede überprüfung mehrere Sekunden brauchen und man warten sollte bis das Gerät die Karte erkannt hat. Im Erdgeschoss gab es Stände von verschiedenen Mangakas und Gruppen. Etwas im Abseits konnte man sich von einem Fotografen Ablichten lassen. Was auf keiner Con fehlen darf sind natürlich Bring & Buy, Workshops und Karaoke. Letzteres habe ich mal wieder nicht gefunden ~.~ … da hat das Karma wieder zugeschlagen! Über 2 breite Treppen konnte man in den 1. Stock gelangen. Dort gab es den großen Saal (in dem auch abends der Ball stattfand), einen kleineren Saal für etwa den Tanzkurs und einen Catering-Bereich in dem man sich entweder Con-Maids oder Hosts bedienen lassen konnte. Auf dem Vorplatz des Conventiongebäudes waren mehrere Zelte aufgebaut in denen sich Händler und ein Essensstand eingenistet hatten. Das japanische Restaurant war dieses Jahr leider nicht vor Ort und für eine Wurst mit Pommes mehr zu bezahlen, wenn es in 5 Minuten Entfernung ein Einkaufscenter mit Futterbuden gab😉.

Was hab ich nun so alles getrieben? Ansich gar nicht all zu viel ^^“. Ich war kaum 10 Minuten im Gebäude, da kam auch schon eine SMS … „Wir sind da, wo bist du?“. Die Rede ist hier von meiner Shinsengumi-Truppe, mit der es dann gleich mal zu einer nahegelegenen Kirche ging um fleißig Fotos zu machen. Hier mal zwei Bild:

 

[Keine Ahnung warum, aber die Bilder werden nicht angezeigt, tut mir leid v.v]

Wie immer an dieser Stelle einen GROßEN DANK an die lieben Leutchen. Ich freue mich jedesmal aufs neue wenn ich mit euch Fotos machen und auch professionellen Blödsinn treiben kann ;-P. Man sieht sich auf der nächsten Convention.

Danach ging es schnellstmöglich in den Tanzworkshop, denn der letzte Tanzkurs ist bei mir schon etwas her und ich wollte mich auf der Tanzfläche nicht all zu stark blamieren. Das ganze hat ziemlich viel Spaß gemacht und konnte auch mit der ein oder anderen Schönheit tanzen😉. Das Lustige war, dass die jeweilige Tanzpartnerin und ich die Schritte recht gut hinbekommen haben, nur den Takt einzuhalten … da scheint wohl meine Schwachstelle zu liegen. Entweder war ich etwas zu schnell oder etwas zu langsam. Das ist jedoch nichts, was ein zusätzlicher Tanzkurs nicht ausbügeln könnte … hoffentlich. Da Bewegung hungrig macht ging es dann im Cosplay Richtung Stadt und ab in die Galerie um etwas zu futtern zu finden. Und wie immer waren die Reaktionen der Passanten witzig anzusehen. Grad den kleinen Kindern sind gelegentlich die Augen rausgefallen. Mit unserem Ezio ging ich auch in einen Gamestop-Laden. Ich hatte eigentlich gedacht, dass die Leute dort bestimmt darauf reagieren werden, wenn Ezio auch einmal durch ihr Sortiment wühlt, aber Fehlanzeige. Die einzigste Reaktion war ein kurzes, leises Getuschel … langweilig ~.~.

Nach erfolgreicher Magenfüllung wurde es ach schon langsam Zeit sich für den Cosplayball fertig zu machen. Geplant war eigentlich, dass ich als Suzaku Kururugi in seiner Knight of Rounds Uniform dort hin gehe. Da aber der Stoff so immens spät erst ankam konnte ich gerade einmal ein Teil teilweise fertig machen, o dass ich zumindest auf den Ball konnte. Bevor man den Ballsaal betreten konnte hieß es aber wieder anstehen. Gerade die weiblichen Cosplayer hatten es schwer. Der Bereich für die Warteschlange war zwar überdacht, aber am Boden gab es mehrere Eisengitter. Jeder der Absätze trug lief Gefahr sich darin zu verhaken. Mein Tipp, einfach das nächste mal das ganze abdecken. Der Ball fand im 1. Stockwerk statt. Vor dem Saal gab es Erfrischungen zu kaufen und Sitzmöglichkeiten. Im Saal selber, wer hätte es gedacht, wurde getanzt. Zur Eröffnung des Balls gab es eine kleine Tanzeinlage, die mir sehr gut gefallen hat. Negativer Punkt bei dem ganzen waren die live Gesangseinlagen mit laufendem Video im Hintergrund. Es war sicherlich gut gemeint, aber sowas hat nicht ganz zu einem Ball gepasst. So ist zumindest meine Meinung. Gerade weil die Tontechniker nicht gerade die besten waren und jedesmal das Mikro zu laut war, bzw. zu sehr geschallt hat, als dass man etwas klar verstehen konnte. Ich weiß, dass die Leute im Hintergrund das aus freien Stücken machen, aber es sollte nicht zu schwer sein den Ton so einzustellen, dass man auch etwas verstehen kann. Nach 3 oder 4 Gesangseinlagen wurden dann aber nur noch Lieder vom Computer oder ähnlichem abgespielt. Bei dem ganzen habe ich aber schon gemerkt, dass die 4 Tänze, die ich kann (Rumba, TschaTschaTscha, Walzer und Wiener Walzer) etwas zu wenig war für die ganzen verschiedenen Musikstücke. Ich muss also noch mehr Tänze lernen ^^. Abgesehen davon wurde viel getanzt und auch geredet.

Ich hatte sehr viel Spaß und habe mich abends noch geärgert, dass ich nicht doch noch den Sonntag über dort geblieben bin. Aber sei es drum. Die Conseasson steht ja erst am Anfang und es wird noch ausreichend Con’s geben auf denen man sich austoben kann. Damit, macht es gut und vielleicht sieht man sich ja auch der nächsten Convention. Bis dahin tschüssi und mata nee~ ^^

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